|
 |
„Selbstbestimmung und Selbstständigkeit
so weit wie möglich erhalten.“
Angelika Falkenberg, Vorsitzende
Zielsetzung
Diese Wohnform steht für ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Selbständigkeit auch bei schwerer Hilfe und Pflegebedürftigkeit.
Die Bewohner bestimmen den Alltag in der Wohngemeinschaft und selbstverständlich auch den organisatorischen Ablauf von Hilfeleistungen. Dazu gehört das gemeinsame Zusammenleben und die damit anfallenen täglichen Verrichtungen: Essen zubereiten, Wäscheversorgung, Blumenpflege, Haustierversorgung - sofern sie dazu in der Lage sind. Die Bewohner genießen die Gesellschaft untereinander und nutzen Betreuungsangebote am Nachmittag, die auf die früheren Hobbys und Vorlieben der Bewohner abgestimmt werden ( z.B. Singen, Karten spielen, malen, altersgerechte Sportangebote, kulturelle Angebote etc.).
Entscheidend ist die Nutzung der noch immer vorhandenen Kompetenzen der Bewohner. Dabei geht es nicht um das Ergebnis, sondern um den Weg. Wenn die Bewohner aufgrund ihrer Erkrankung diese Rechte nicht wahrnehmen können, soll durch die Einbindung von Angehörigen/gesetzlichen Vertreter und dem Verein, bei der Planung, Organisation und Tagesgestaltung ein hohes Maß an Selbstbestimmtheit erhalten bleiben. Die Mitwirkung der genannten Beteiligten ist als eine Art „stellvertretende Selbstvertretung" zu verstehen, wobei immer die Bedürfnisse und Interessen des zu Vertretenden zu berücksichtigen und auf sein Wohl auszurichten sind. Hierbei bietet sich beispielsweise im Vorfeld eine "Auftragsgebergemeinschaft (AtgG)" an, zu bilden.
Gerne sind wir bereit, Ihnen hierbei unsere Unterstützung anzubieten.
Angehörige und Ehrenamtliche sind in der Wohngemeinschaft nicht nur gern gesehener Gast, sie sind dazu eingeladen, den Alltag in der WG mit ihren Möglichkeiten zu unterstützen.
|
|