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"Stadtteilbezug: gut für die Betroffenen,
gut für die Stadt."
Angelika Falkenberg, Vorsitzende
StadtteilbezugWer schon die eigene Wohnung verlassen muss, soll wenigstens in direkter Nähe ein Zuhause finden, um gewachsene Kontakte weiter pflegen zu können.
Dies ist mit Wohngruppen eher möglich, als bei einem Heim. Da sich lediglich sieben bis zehn Interessenten zusammen finden müssen, ist die Einrichtung von Wohngruppen im alt vertrauten Stadtteil eher möglich, als bei einem Pflegeheim mit 50 bis 150 Plätzen.
So können die Bewohner der ambulanten Wohngruppen meist in ihrer direkten angestammten Umgebung bleiben. Dies ist auch ein städtebaulicher Gewinn.
Räume für ambulant betreute Wohngemeinschaften können durch einfachen und relativ preisgünstigen Umbau von herkömmlichem Wohnraum geschaffen werden. Schon architektonisch strahlt daher die ambulant betreute Wohngemeinschaft Normalität aus.
Genauso leicht können diese umgebauten Räumlichkeiten auch wieder in normale Wohnungen zurückverwandelt werden, wenn kein Bedarf mehr besteht. Volkswirtschaftlich schädliche Investitionsruinen werden auf diese Weise verhindert. Die stadtteilbezogene Verankerung bietet aber noch weitere Vorteile:
Gewachsene Kontakte in der Nachbarschaft können auf diese Weise leichter aufrechterhalten bleiben, als dies bei einem Umzug etwa in einen anderen Stadtteil der Fall ist.
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