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"Unser Grundgedanke ist: In der Gemeinschaft soweit wie möglich weiterleben wie zuhause".
Angelika Falkenberg, Vorsitzende
Grundgedanke
In den letzten Jahren nimmt der Wunsch des Zusammenwohnens in einer Wohngemeinschaft einen immer höheren Stellenwert ein. Deshalb ist die Nachfrage nach betreuten Wohngemeinschaften sehr hoch.
Die jetzige ältere Generation macht sich mehr Gedanken darüber, in welcher Art und Weise sie individuell - im Falle gesundheitlicher Einschränkungen - in ihrer dann nicht mehr adäquaten Wohnsituation frühzeitig Vorsorge treffen kann. Es gibt allerdings nur wenig Angebote, um diese Nachfrage zu erfüllen. Selbst große Städte können im Bereich der alternativen Wohnformen nur wenig vorweisen.
Wir, der „Verein zur Förderung alters- und behindertengerechten Wohnens e.V.“ haben dieses zum Anlass genommen, neuen Wohnformen zu einer größeren Verbreiterung zu verhelfen. Unser Konzept bietet eine aktive Lösungsstrategie für die verbesserte Versorgung älterer und demenziell erkrankter Menschen.
Ein weiterer Aspekt war, dass für uns diese Wohnform selbst eine Alternative im Alter ist, um einen Heimaufenthalt für uns zu vermeiden. Desweiteren kennen wir diese Wohnform schon aus unserer Jugend und haben sie selber mit viel Freude und in guten Erinnerungen behalten.
Vor der Einrichtung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften sind viele Hürden zu überwinden. Juristisch muss das Verhältnis zum Heimgesetz geklärt werden, der Gang durch die verschiedenen Institutionen wie z.B. juristische Abklärungen zum Heimgesetz, kommunale Richtlinien müssen beachtet werden, Vermieter müssen gefunden werden, die adäquaten Wohnraum anbieten oder bauen wollen. Nicht zuletzt muss eine Akzeptanz aller Akteure geschaffen werden.
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